#1

Scheune

in Stall 17.02.2018 23:24
von Dyani | 646 Beiträge

Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen?


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#2

RE: Scheune

in Stall 22.02.2018 15:25
von Noah (gelöscht)
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Kaum hatte Noah am Absatz kehrt gemacht und war in den Stall maschiert, überkam ihm ein Hauch von schlechtem Gewissen.
Er sollte feinfühliger mit ihr sein, immerhin wurde die Fremde schöne Frau, von einem Moment zu anderen, in eine völlig fremde Welt befördert, zudem war die einzige Person welcher sie trauen konnte nicht an ihrer Seite, da Noah sie gefangen genommen hatte.
Erst war er nett zu ihr, dann war er wieder ein herzloser Bastard. Er ringte mit sich selber ob sich nicht entschuldigen sollte, aber dafür war er natürlich zu stolz.
Als unterschwellige Wiedergutmachung, richtete er dafür einen ihrer schönsten Sattel und Zügel für sein Pferd her.
Sie wäre die einzige Person,außer ihm die jemals auf Shadow reiten dürfte. Er hoffte nur sein Hengst würde manieren zeigen.
"Also.. kommst du klar mit tempramentvollen Hengsten?" fragte der Soldat, naiver weiser, klang dabei sogar ein wenig schüchtern.
Das er daran dachte, das Cady die ganze zeit schon mit einem tempramentvollen, wandelnden Pulverfass klarkam, und das sehr gut machte, tat er natürlich nicht.
"Wenn du magst darfst auf meinen Schimmel reiten. Sein Name ist Shadow" erklärte er mit sehr ruhiger miene, ging auf Shadow's Box zu, hüpfte einfach über die Barriere und streichelte sanft über die Nase seines schönen weißen Hengsten. "Benimm dich, ja mein Junge? Das ist eine Lady". versuchte er irgendwo humor zu zeigen, anspielungen auf ihren Vortrag zu machen, als sie extra betonte sie sei eine Lady. Doch sie anblicken wollte er nicht.
@Cadence
@Cadence


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#3

RE: Scheune

in Stall 23.02.2018 16:15
von Cadence (gelöscht)
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Irritiert folgte ich ihm in die Scheune und zu einer Box. Seine Frage ob ich mit wilden Hengsten klar kam quittierte ich nur mit einem sarkastischen Blick, ließ es aber ansonsten unkommentiert, weil mir schon wieder eine Millionen versauter Witze durch den Kopf schwirrten. Sowohl er als auch mein Bruder, waren der beste Beweis dafür, dass ich sehr wohl mit temperamentvollen Wesen umgehen konnte.
Als er mir erzählte, dass ich auf seinem Pferd reiten dürfte, fühlte ich mich ein wenig unbehaglich, schüttelte das Gefühl aber ab, als ich auf die Box des Tieres zusteuerte. Es war ein wunderschönes Geschöpf, dessen dunkle Augen mich musterten, als ich ins Sicht kam. Noahs liebevoll Art mit dem Pferd umzugehen rührte mich irgendwie, denn wer könnte schon glauben, dass er außer sich selbst, noch etwas anderes lieben könnte.
Bei seinen sanften Worten, die ich zuvor genutzt hatte, musste ich mir ein lachen verkneifen. "Vielleicht könntest du dann ja noch einiges von Shadow lernen", sagte ich grinsend und öffnete die Tür zur Box, um mich dem Pferd direkt vorzustellen. Vorsichtig hielt ihm meine Hand hin, die der weiße Schönling argwöhnisch beschnupperte, dann aber doch leicht mit seinen Nüstern anstieß, damit ich ihn streichelte.
"Na Hübscher, meinst du wir kommen miteinander klar...Schlimmer als dein Besitzer kannst du jedenfalls nicht sein", flüsterte ich dem Tier lächelnd zu und tätschelte ihm leicht den Hals. Noah musterte uns die ganze Zeit fast regungslos. Was hatte er denn erwartet? Dass ich reißaus nahm, weil ich ein Pferd reiten sollte? Er tat ja gerade so, als wäre ich kein Mädchen, nur weil ich aus einer anderen Welt kam. Dabei erinnerte mich das hier mehr an zu Haus als alles andere.
"Fall nicht runter?!", rief Alex vom Rand der Rennbahn hinter mir her, aber es kümmerte mich nicht. Lachend ritt ich weiter meine Runden, sprang mit Naya über jedes noch so große Hindernis. Jedesmal wenn sie sich in der Luft befand, war es als würden wir beide fliegen. "Guck mal Alex!!!", rief ich ihm zu und sprang über zu aufgestellte Fässer. Die Panik im Blick meines Bruders, wuchs mit jeder Sekunde an. "Du wirst dir noch was brechen", beschwor er mich. Aber das würde nicht passieren, denn Naya und ich waren eins...
Wehmütig sah ich zu Noah hinüber. "Darf ich ihn Satteln?", fragte ich und räusperte mich leise, weil meine Stimme irgendwie merkwürdig klang.

@Noah


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#4

RE: Scheune

in Stall 24.02.2018 11:45
von Noah (gelöscht)
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Sein starren war nicht unberechtigt. Noch nie hatte jemand Shadow berühren können, ohne das dieser nach demjenige der es wagte ihm anzufassen schnappte oder sich anderwärtig mitteilte das er nicht wollte das ihn jemand anderer berührte außer Noah. Es dauerte ein wenig bis Noah begriff das cady das wort an ihn richtete. “w..wie bitte?“ fragte er nach als hätte er ihre frage nicht gehört, schüttelte dann aber den Kopf. “ja, wenn du das möchtest, sehr gerne.“ erlaubte er es schließlich als seine stimme wieder den gewohnten festen ton annahm. “hier liegt alles vorbereitet“ mit einer handbewegung deutete er auf sattel, zaumzeug und Zügel.
Schnell trat er aus der box, stellte sich in die box eines älteren braungefleckten hengsten. Sein Name war schlicht, “Brown“. Freundlich begrüßte er den gutmütigen hengsten. Eigentlich hätte cady ihm reiten sollen, denn er war einer der am wenigstens störrischen. Eilig holte er das reitzubehör und begann den hengsten zu satteln, schaute dabei immer wieder vorsichtig in cadys Richtung. Aus Vorsicht oder weil er hoffte das Shadow doch seine gemeinen züge zeigte, doch er tat es nicht, stattdessen blieb sein hengst ruhig stehen und ließ sich alles gefallen, was cady tat. Kopfschüttelnd wandte er sich ab. Unglaublich, dachte er sich bloß und führte Brown aus seiner box als er fertig war.
@Cadence


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#5

RE: Scheune

in Stall 25.02.2018 15:10
von Cadence (gelöscht)
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Fragend sah ich ihn an, aber es war als hätte Noah meine Frage gar nicht gehört. Allerdings beantwortete er sie dann noch, nachdem er sich kopfschüttelnd aus seinen Gedanken riss.
Lächeln nahm ich den Sattel, der zu meiner Überraschung wahnsinnig fein gearbeitet war und sogar einige eingebrannte Ornamente aufwies, unter anderem ein verschnörkeltes N.T. und auf der anderen Seite D.T. Unweigerlich fragte ich mich zu wem die zweiten Initialen gehörten. Vielleicht seiner Freundin...oder seiner Frau... Wobei letzteres echt lächerlich war, immerhin war er kaum älter als ich...
Gedankenverloren machte ich mich daran Shadow für den Ausritt fertig zu machen und der hübsche weiße Hengst, ließ sich so ziemlich alles gefallen. Auch wenn er für meine Verhältnisse riesig war, hatte ich keine Angst vor dem Tier, denn ich war mir ziemlich sicher er würde mir nichts tun, genauso wenig wie auch sein Besitzer eher bellte, als das er zu biss. Sanft tätschelte ich nochmal den Hals des Pferdes, als ich das Halfter festzog und die Zügel auf seinen Rücken warf.
Nun stand ich allerdings doch vor einem Problem. Durch seine enorme Größe schaffte ich es niemals ohne Hilfe auf seinen Rücken, aber ich war zu stolz um Noah zu fragen. Also führte ich den Schimmel zum Ausgang seiner Box. Mit einem gekonnten Sprung, hievte ich mich auf das Tor zu seiner Box und stellte mich auf den schmalen Rand. Shadow kam wie von selbst ein paar Schritte näher, so dass ich mich ohne Probleme auf seinen Rücken setzen konnte.
"Danke dir mein Freund", raunte ich ihm zu und klopfte ihm leicht auf die Flanke. Wie zur Bestätigung schnaubte er einmal kurz, bevor er sich ohne mein Zutun in Bewegung setzte und Noah Richtung Ausgang folgte.

@Noah
//Wechsel zum Wald//


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#6

RE: Scheune

in Stall 09.03.2018 21:33
von Cadence (gelöscht)
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Merklich genervt steuerte ich Shadow zu seiner Box und ließ ihn neben der Stalltür zum Stehen kommen, damit ich von seinem Rücken klettern. Als ich wieder auf dem sicheren Boden angekommen war, stieß mich der hübsche Hengst aufmunternd mit den Nüstern an und ich konnte nicht anders, als ihm liebevoll lächelnd den Hals zu tätscheln.
Am Eingang zur Scheune tauchte grade Noah auf, aber ich würdigte ihn keines Blickes. Wie konnte ein einzelner Mann nur so extrem nervig sein? Und ich meine ich war auch schon mit meinem Bruder gestraft, aber das reichte anscheinend noch nicht.
Seufzend führte ich Shadow in die Box und begann damit ihn abzusatteln. Als ich den Sattel und das Zaumzeug an den dafür vorgesehenen Platz gebracht hatte, machte ich mich daran ihn zu striegeln. Irgendwie beruhigte es mich, die Bürste in regelmäßigen Abstände über das eigentlich saubere Fell zu ziehen, während Shadow genüsslich sein Heu knabberte.
"Wenigstens du bist mein Freund", sagte ich sanft und streichelte seinen Hals. Er sah mich an und ich konnte nicht widerstehen und gab ihm einen leichten Kuss auf die Nüstern, woraufhin er sich mit einen sanften Stubser gegen meine Nase bedankte.

@Noah


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#7

RE: Scheune

in Stall 09.03.2018 22:12
von Noah (gelöscht)
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War er zu streng mit ihr? Sollte er anders mit ihr umgehen? Diese gedanken plagten ihm am Rückweg zum anwesen. Ihr Kommentar, hallte in seinem Kopf wieder. Schnaubend schüttelte er den Gedanken ab. Wieso zu hölle sollte er sich ein schlechtes gewissen machen nur, weil ihr ego verletzt war. Nein, es war an der zeit ihr wirklich zu zeigen das sie einfach nur eine gefangene, fremde war. Er hatte ohnehin viel zu viel Nachsicht zeigen lassen. Was glaubte sie wer sie war das sie einfach so, Anforderungen stellen konnte. Es war an der zeit wieder der Soldat zu sein, der er immer war, kalt, berechnend verschlossen, einsam.
Das anwesen rückte immer näher, umso näher er kam umso mehr schnürte ihm ein komisches Gefühl seine brust ein.
Das war immer so, sobald sie die geglaubte schöne burg vor ihm ausbreitet.
Cady war mit shadow vorangestürmt, zischte im schnellen Tempo zu dem eingang des stalls, sie zögerte kein bisschen als sie hinein ging und die Türe achtlos hinter sich zu fallen ließ. “störrische göre“ nuschelte er leise vor sich hin, als er schließlich seinen körper von dem gaul schwang und ihm an die zügel hinein führte.
Sie würdigte ihm keines blickes, befasste sich lieber mit seinem schimmel.
Er selbst tat es ihr gleich brachte schweigend brown zurück in seine Box, versorgte den alten gaul und ging Richtung ausgang. Bevor er durch die türe verschwand hielt er inne, drehte sich in cadys Richtung. Sie redete liebevoll mit shadow, gab ihm.einen Kuss auf seine nase, der Soldat konnte immer noch nicht glauben das sein stolzer hengst Begeisterung zeigte.
Kaum als er das Tor aufschwang um aus dem stall zu verschwinden kam eilig sein diener auf ihm zu.
“Junger herr!!“ rief er in seine Richtung “ein Brief“ außer atem ringte er nach luft, so als hätte er einen Marathon hinter sich gebracht und wäre nun kurze davor zusammen zu brechen. “beruhigen sie sich mein lieber.“ sanfte, besorgte Züge nahmen noahs Gesichtsausdruck an, fürsorglich legte er seine hand auf die schulter des nervösen dieners. “immer mit der ruhe, setzen sie sich ersteinmal hin und kommen sie wieder zu atem“ sein diener verneigte sich und folgte seinem rat, setzte sich und atmete ein paar mal tief ein und aus. “also. Was ist los? Wieso die.Unruhe?“ fragte Noah besorgt. “mein Herr, es kam ein brief von der familie Rubens“ ängstlich und nervös blickte er nur gelegentlich zu dem jungen Soldaten Hoch. Überreichte mit einer zittrigen handbewegung das Stück Papier.
Kaum hatte noah das siegel der Rubens erkannt und das Stück Papier in die hand genommen, verfinsterte sich seine Miene. Sie wurde so dunkel und kalt. Herzlos riss er ein Stück ab um schnell an das innere des briefes zu kommen und faltete das Stück Papier auf.
Julie..... was.... “verdammte scheiße“ fluchte noah lauthals, sein griff wurde fest um das Stück Papier und zerknüllte es zu einer Kugel.
Den blick den er zurück warf um cady abzublicken, wurde nicht heller, im Gegenteil, nachdem was er gelesen hatte, wurde er noch düsterer als er die verirrte musterte. Sein kiefer knackte, als er vor zorn die Zähne fest aneinander presste um nicht nochmals loszufluchen.
@Cadence


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#8

RE: Scheune

in Stall 09.03.2018 22:46
von Cadence (gelöscht)
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Nach getaner Arbeit, die ich ein wenig länger hinausgezögert hatte als nötig, schloss ich die Tür zu Shadows Box und ging zum Ausgang des Stalls. Schon von weitem konnte ich Noah fluchen hören und am liebsten hätte ich wieder kehrt gemacht, als er mich fast mit seinen Blicken tötete. Aber ich konnte jetzt keinen Rückzieher machen, immerhin tat ich die ganze Zeit schon so, als würde es mich nicht weiter kümmern.
Also ging ich vollkommen ungerührt von seinem Blick, an ihm und seinem Diener vorbei in Richtung des großen Herrenhauses. Hinter mir hörte ich, wie Noah eine Art Zischen von sich gab, aber auch darum kümmerte ich mich nicht. Er hatte mir klar und deutlich gemacht, was er von mir hielt und wo mein Platz war. Und das war nun mal mein Gästezimmer, zumindest so lange, bis sie mich wahrscheinlich doch noch in eine Zelle steckten, falls sie auf die Idee kamen, ich sei doch eine Bedrohung.
Unbeirrt setzte ich meinen Weg fort, achtete auf nichts und niemanden in meiner Umgebung und ging geradewegs auf mein Zimmer. Sollte er doch den kleinen Soldaten spielen, mir egal... Würde er mich nur nicht zwischendurch immer so ansehen...

@Noah
//wechsel zu Cadys Gästezimmer//


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