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Viele Jahre lang herrschte Frieden in Midgard. Vier Wächterfamilien, im Einklang mit den vier Elementen, die Mittels ihrer Magie das Land durch eine Barriere vor der Außenwelt beschützten. Das System bestand seit Jahrzehnten, ohne das jemand Fragen stellte. Doch unter der Oberfläche des sonst so einheitlichen Landes brodelte es gewaltig. Ein Krieg um die Vorherrschaft in Midgard entbrannte, drohte alles ins Chaos zu stürzen. Es war ein langer grausamer Krieg zwischen den vier Wächterfamilien, der Jahrzehnte lang wütete und zahlreiche Opfer fand. Erst der Rat der Wächter sorgte schließlich mit einem Abkommen dafür, dass wieder Frieden und Einigkeit in Midgard herrschte. Dennoch hätte die Gemeinschaft der Wächter nicht noch gespaltener sein können. Während im Norden die Erdwächter, die Armary, ihre Macht festigen, waren es im Süden Rubens, die mit ihrem Feuer und ihrer Grausamkeit herrschten. Im Westen lebten die Wasserwächter der Familie Mooney und die Tolpas, die Luftwächter fand man im Osten des Landes. Das Abkommen unter den Familien sorgte dafür das niemand von Ihnen zu viel Macht erhielt, wurden alle Entscheidungen Midgard betreffend doch vom Rat der Wächter getroffen. Die Familien veränderten sich jedoch mit der Zeit, aber das Leben und die Regeln blieben dieselben, sehr zum Leid der neuesten Generation der Wächterkinder. Die Eigenschaften hatten sich über die Jahre nicht verändert, im Gegenteil, sie waren stärker geworden, wuchsen mit jedem Entschluss. Und doch war diese Generation Wächter so viel eigensinniger und selbstbewusster, als es noch ihre Eltern waren. Über Jahre hinweg galt auch für das Erbe innerhalb der Familien feste Regeln, was aber nicht jedem passte. Bei der Familie Rubens, den Feuerwächter war es der erstgeborene Sohn, der das Erbe seines Vaters innehielt, hatten sie aber als ältesten Nachfolger nur eine Tochter, was sie automatisch aus der Erbfolge ausschloss. Die kleine Juliette sollte nie eine berühmte Wächterin werden und dass ließ man sie mit jedem Tag deutlicher spüren. Als dann auch noch ein Sohn geboren wurde, war ihr Schicksal endgültig besiegelt. Die anderen Kinder der Familien Tolpas, Amary und Moony wurden standesgemäß auf ihre bevorstehende Aufgabe vorbereitet und waren von allen angesehen, doch auch sie wussten, dass sich etwas ändern musste. Bei verschiedenen Treffen der Wächterkinder besprachen sie was man ändern könnte, um für eine Gleichberechtigung beim Volk und ihren Herrschern zu sorgen. Allerdings wurden ihre Bemühungen unterbrochen, als die Barriere ohne ersichtlichen Grund zusammenbrach und die verschiedensten Wesen aus anderen Dimenionen ihren Weg nach Midgard fanden.






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#111 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Dyani Hastings, 26.01.2021 22:35 Diesen Beitrag zitieren

"Tust du nicht ..." Und ich weiß nicht, wieso er gegen alles schießt, was ich versuche. Nichts lässt er zu. Nicht mal hier soll ich mit Cady zusammenarbeiten dürfen. "Wieso bist du der Meinung, dass es nichts bringt? Ich.. ich versteh dich nicht mehr..." Und diese Wahrheit trifft mich tief. Sehr tief. Was ist nur los mit ihm? Tut er das alles, um mich zu bestrafen? Denn nichts von seinen Entscheidungen stelle ich in Frage. Ich bringe Ideen ein, will unterstützen. Aber wenn mein Mann gegen mich ist ...
"Du denkst also, ich bin nicht objektiv genug? Verdammt Bash!", platze ich nun doch, verbal, denn sonst ist alles noch immer seltsam still. "Es geht nicht um meinen Sturkopf. Ich bin nicht gegen deine Entscheidungen. Du bist es, der stur ist und gerade absolut nichts anderes gelten lässt. Keine andere Sichtweise oder Idee. Mein Wille habe ich mit dir vom Pferd gestoßen!" Ich schließe die Augen, schüttele den Kopf. "Nein. Aber wenn du logisch nachdenkst, haben die eine Grenze. Die wird er passieren müssen, um diesen Ort zu verlassen. Verstehst du denn nicht? Er wird irgendwann daraus auftauchen. Und jeder weiß wo in der Gegend unser Haus ist. Du sagtest selbst, wir können niemanden trauen. Und so kann jemand den ungefähren Standort verraten und versuchen, die Gegend im Auge zu behalten. Aber... ich zweifle nicht Cady an oder dich. Es ist okay... Ich gebe auf..." Damit wende ich mich um und verlasse das Zimmer. Es wurde nur alles schlimmer, statt besser. Und ich weiß nicht, wie wir das wieder hinbekommen wollen. Cady irrt sich...
Da ich nicht wirklich Schlaf hatte, laufe ich einfach ins Schlafzimmer, ziehe mich aus, ein Nachtgewand über und schlüpfe unter die Decke. Kein Bad. Kein Essen. Ich gebe .. wirklich auf.


#110 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Sebastian Hastings, 26.01.2021 18:46 Diesen Beitrag zitieren

"Ich vertraue dir sehr wohl", erwiderte ich, genau darauf bedacht jedes Wort zu betonen. Ich hatte keine Lust mich zu streiten und ich hatte auch keinen Nerv darauf mir diese Vorhaltungen anzuhören. "Wenn du der Meinung bist, dass es was bringt", erwiderte ich gereizt und machte eine Handbewegung. Wie ich es hasste, wenn sie alles was ich tat in Frage stellte. Aber bitte, sollte sie ihr Glück versuchen, aber ich würde nicht zulassen, dass Cady sich mehr verausgabte als notwendig war.
"Ich wollte deine Hilfe weil ich dachte dass du Objektiv handeln kannst, aber momentan tust du das rein gar nicht. Du sorgst dich um Noah und die anderen und willst deinen verdammten Sturkopf durchsetzen, um dann genau was zu tun? Was wenn du ihn findest? Was wenn er in größerer Gefahr steckt als dir vielleicht jetzt bewusst sein mag. Willst du da dann auch mit Gewalt deinen Willen durchbringen?!" Ich warf ihr einen fragenden Blick zu, versuchte wirklich mich zu beruhigen, aber das wurde nichts wenn sie mir an allem die Schuld gab.
"Niemand kennt diesen Ort. Niemand sieht diesen Ort. Der Brief kam zusammen mit meiner Mutter, die ihn Zuhause erhalten hat! Wir sind hier absolut sicher. Es sei denn du willst Cadys Schutzrunen auch in Frage stellen?", brachte ich knurrend hervor und erhob mich wieder, ging rastlos auf und ab.


#109 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Dyani Hastings, 25.01.2021 09:19 Diesen Beitrag zitieren

Versicherung seiner Liebe... es würde sich nicht ändern? "Sei nicht dumm... keiner sollte jemanden lieben ... der einem weh tut ... der einem ... etwas bricht." Wie sehr ich das weiß, müsste er wissen. Ich habe ihn verletzt, es in Kauf genommen vor Wut. Vielleicht hatte ich Chris verdient... vielleicht habe ich all das verdient.
Doch etwas in mir bäumt sich auf. Will das nicht akzeptieren. "Aber wieso vertraust du mir nicht?!" Wieder kommen Worte, die ich so nicht sagen wollte. Habe ich getäuscht und kann nicht in dieses alte Ich zurück? Oder ist es ein verzweifelter Versuch, daran festzuhalten, wer ich bin. "Ja, es war gefährlich. Das weiß ich Bash. Aber du wolltest meine Hilfe. Und was tue ich hier? Seitdem? Nichts! Weil du alles abtust. Wieso wolltest du sie dann? Damit ich euch einfach nur zusehe?" Mich umdrehend sehe ich ihn an. "Ich vertraue dir. Aber erlaube mir doch wenigstens auch etwas zu versuchen. Mein Können einzusetzen. Du kannst mich nicht einfach heraushalten und alleine bestimmen, was wir tun. Absprache Bash. Ich bin kein Soldat von dir. Entweder sind wir ein Team oder nicht. Wir sind nicht Anführer und derjenige der folgt. Oder hat sich etwas an dieser Stellung zueinander verändert? Denn wir waren immer auf Augenhöhe."
Ich greife den Brief und überfliege ihn, versuche zu verstehen, von wem er kommt und was das alles bedeutet. "Nun... dann müssten sie auch wissen, dass wir hier sind. Und außerhalb unseres Schutzes lauern." Ich werfe ihm den Brief wieder hin. "Und Andrew reitet ihn gerade in die Arme."


#108 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Sebastian Hastings, 24.01.2021 17:25 Diesen Beitrag zitieren

"Ich liebe es noch immer. Aber dieses Land ist im Krieg...", sagte ich ohne sie anzusehen und schüttelte den Kopf. "Und da kannst du ein noch störrisches Miststück sein, dass ändert sich nicht so einfach, weil du mich vom Pferd jagst oder mir den Arm brichst." Nein. Da war schon mehr nötig um meine Gefühle ins Wanken zu bringen.
Es tat weh, dass sie so über mich dachte, dass sie dachte sie müsse sich verändern damit ich sie liebe. Nicht ein bisschen hatte ich verlangt. Im Gegenteil. Ich habe sie darin bestärkt sie selbst zu sein, sie dazu ermutigt ihren Eltern die Stirn zu bieten... Ich habe das alles für sie getan. "Erinnerst du dich noch an unsere Abmachung? Du hattest versprochen auf mich zu hören, wenn es hart auf hart kommt. Das wäre so eine Situation gewesen, Dyani. Genau das ist es was ich meinte als ich sagte, dass du mir in manchen Sachen vertrauen musst!"
Ich ließ mich wieder auf meinen Stuhl sinken und betrachtete den Brief.
"Nein. Ich wusste es nicht. Woher auch...Der Brief kam erst heute. Aber ich konnte es mir denken. Weil dass genau das ist was dieser verdammte Rat seit Jahrzehnten macht."


#107 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Dyani Hastings, 24.01.2021 17:02 Diesen Beitrag zitieren

Seine Erklärung folgend, verdrehe ich die Augen. "Mit 20 hat man Respekt. Vielleicht ist dein Bruder dir nur sehr ähnlich", entfährt mir, ehe ich mich aufhalten kann. "In diesem Moment sah ich nur alle... und ja, ich traute dir das zu ... weil du mich liebst und wie du gerade so schön sagst, meine Ehre dabei scheiß egal ist."
Doch ich muss kurz auflachen und schüttele den Kopf. "Bash. Ich rede nicht davon mich dort zu lassen. Sondern unseren Streit, diese Sache nicht aus dem Raum zu tragen. Was zwischen uns vorfällt, geht niemanden was an. Oder habe ich dich je so vor deinen Leuten bloßgestellt? Vor deiner Familie? Bis ... zu diesem Moment." Das ist mir bewusst.
Die Nachricht, dass sie wussten, wo wir waren, ist für mich gerade wirklich erstmal nebensächlich. Obwohl, nein. Weswegen ich nun die Stirn runzele. "Wieso hast du mir dass dann nicht gesagt hm? Wo kommt das auf einmal her? Dort hattest du noch keine Ahnung. Schieb sowas nicht einfach vor."
Er versteht es nicht...
Ich sinke gegen Tisch, sitze auf dem Rand und sehe ihm nach. Meine Hände klammern sich etwas um den Rand. "Ist dir bewusst ... wie oft ich das tue? Wie viel ich ... mich gefügt habe? Und wie wenig ich tun darf, aus deiner Sicht?" Ist ihm wirklich nicht bewusst, wie viel ich von mir schon aufgegeben habe ... um diese Ehe und diese Liebe leben zu können? "Du hast das alles an mir mal geliebt ... und nun soll ich dies und jenes tun, immer was man mir sagt ... und was ich vorschlage ... wird abgetan." Dass es mich mehr als nur triggert, scheint er nicht erkannt zu haben. Dass er mich immer mehr in ein Ich zurückdrängt, dass ich nie mehr wollte. Aber meine Schuldgefühle bringen mich genau dorthin, also schüttele ich aufgebend den Kopf. "Schon gut... Ich werde nichts tun." Zittrig erhebe ich mich wieder und laufe zur Tür.


#106 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Sebastian Hastings, 24.01.2021 16:42 Diesen Beitrag zitieren

Stumm folge ich ihr mit meinem Blick, höre mir ihre Sicht der Dinge an, aber reagiere erst als sie fertig ist. "Andrew ist 20 Jahre alt. Er hat vor nichts und niemandem Respekt, weder vor dir, noch vor mir noch irgendwas. Und nein. ich konnte dich nicht in dem Zimmer lassen!", sagte ich genervt und warf ihr den Brief ihres Vaters hin, der auf Herausgabe pochte, nachdem man sie in dem Gasthaus nicht fand.
"Sie wussten wo wir waren! Sicher war die zweite Nachricht des Torwächters an deinen Vater. Also lautet die Antwort nein! Ich konnte dich nicht dort lassen. Und da ist mir deine kostbare Ehre leider wirklich scheiß egal, wenns um dein Leben geht", versetzte ich kühl und stand auf. "Du wolltest mich vielleicht nicht verletzen, aber du hast es getan. In dem du dich wieder dagegen gewehrt hast einfach mal zu tun was ich sage. In dem du dich wieder geweigert hast mich einfach mal machen zu lassen. Also ja! Du hast mich verdammt nochmal verletzt Dy!", sagte ich und drehte mich zum Fenster, atmete tief durch.


#105 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Dyani Hastings, 24.01.2021 15:58 Diesen Beitrag zitieren

"Das weiß ich. Ich war bei ihr. Aber vielleicht können wir noch mehr bewirken. Lass es mich doch einfach versuchen. Es spricht nichts dagegen, es nicht zu tun oder?", erwidere ich und verstehe nicht einmal, wieso er das abtut. Warum bin ich dann hier? Damit ich Däumchen drehe und alles ihnen überlasse? Ganz sicher nicht. Noah ist mein Bruder und Julie ... Julius ... Alle... Selbst um Melody... sorge ich mich vielleicht ein wenig. Ein klitzekleines bisschen...
Als er nun reagiert, erhebe ich mich und presse die Lippen zusammen, versuche durchzuatmen. Selbst meine Fäusten ballen sich, aber mein Element ... ist still. So als wäre es niemals vorhanden gewesen. "Mit Worten hatte ich dich nicht abhalten können oder? Wenn du so viel von meinen Gefühlen mitbekommen hast, wie du gerade tust: wieso hast du nicht einfach aufgehört? Wieso konntest du das nicht in diesem beschissenen Zimmer lassen?" Andrews Erwähnung brinngt die Wut zurück und ich trete zurück. "Das reicht völlig! Meinst du, er hätte einen Funken Respekt vor mir, wenn du mich wie ein dummes Weibchen auf dein Pferd wirft?! Bash! Ich habe hart für meine Stellung und den Respekt gearbeitet. Ich habe Jahre damit zugebracht und ... ich werde es mir nicht durch sowas ..." Da ich irgendetwas tun muss, laufe ich umher, verharre und atme durch, schließe dabei die Augen und als mein Blick auf ihn fällt, geht er sofort auf die Schlinge. "Aber ich hätte das nicht tun dürfen... ich weiß...ich wollte nie ..." Ich wollte ihn niemals auf diese Art verletzen. "Ich war wütend ... verzweifelt ... verletzt... aber ich wollte nie ..."
Hin und her geworfen von meinen Gefühlen, bleibt es dennoch still um uns herum.


#104 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Sebastian Hastings, 24.01.2021 15:32 Diesen Beitrag zitieren

"Wir haben es bereits versucht. Ich liebe ihn immerhin auch wie einen Bruder", sagte er schlicht und zog die Karte wieder an sich. "Irgendwas schottet ihn ab, aber er hat bemerkt das wir da waren. Er weiß dass wir ihn suchen", setzte ich noch nach, in der Absicht sie zu beruhigen. Ja, ich war wütend. Aber ich wusste auch, dass es hier um war größeres ging. Nämlich um unsere Familie, die ohne Noah nicht komplett war. Ich sah sie weiterhin an und ihr Blick machte mich wirklich wahnsinnig.
"Was das wirklich notwendig, Dy? Jetzt mal ehrlich. Du protestierst bei jedem Scheiß mit Worten und bei sowas..." Ich schüttelte den Kopf, versuchte wirklich ruhig zu bleiben. "Es hat dich niemand gesehen, außer Andrew. Ich habe uns vor den Augen der anderen verborgen. Grade weil wir auch nicht verkleidet waren. Glaubst du wirklich ich hätte dir das angetan?!", fragte ich sie und hob eine Augenbraue.


#103 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Dyani Hastings, 24.01.2021 14:09 Diesen Beitrag zitieren

Da sind wir. Zwei sich eigentlich Liebende, die sich verletzt haben und nun nicht wissen, wie sie mit allem umgehen sollen. Ihn zu sehen löst einfach das Bedürfnis aus, zu ihm zu gehen und ohne all das weiter zu machen. Den Streit wegzuschieben, die Mission. Wie sehr sehne ich mich nach der Zeit hier ... als es die geringste Sorge war, ob die Angestellten was von unserem Eheleben mitbekommen... oder ob ich mal für ihn einen Rock anziehe, ein Kleid. Das alles wirkt so banal gegen das hier.
Ich bin keine Wasserwächterin, die Gefühle erspüren kann. Allein unser Bann wäre etwas, was mich dazu befähigen würde, wenigstens ein wenig seine Wellen aufzufangen. Aber ich nutze es nicht, genauso wenig wie er es tut.
Er ist es, der die erdrückende Stille unterbricht und Andrew ins Spiel bringt. Sein Bruder hasst mich. Und ich habe es verdient... Vorsichtig trete ich näher, sehe nun auf die Karte und beuge mich darüber, die Hände rechts und links daneben auf den Tisch gelegt. Es ist der Jägerin in mir zu verdanken, dass ich ihm nun nah sein kann und mich konzentrieren. "Ja... das wäre gut möglich. Sie können es nicht riskieren, sie weit weg festzuhalten. Ich hatte überlegt ... zusammen mit Cady nochmal versuchen ihn zu erreichen. Eine doppelte Verbindung ... zu Menschen die er liebt ..." Ich hebe den Blick zu ihm und stocke. "War nur ein Gedanke. Ich kann auch ... gehen, wenn dir das lieber ist." Unsicherheit. Wann habe ich jemals jemanden diese gezeigt? Denn das bin ich gerade. Unsicher wie ein Mädchen. Nein, wie eine Frau, die eben das getan hat, was sie getan hat. Habe ich unserer Ehe den Dolch versetzt, der uns endgültig zerstört?


#102 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Sebastian Hastings, 24.01.2021 11:05 Diesen Beitrag zitieren

Ich wappnete mich für ihren Anblick, mehr noch für ihre Gefühle und sah auf, als sie eintrat und sich an die Tür lehnte. Ohne eine Reaktion lehnte ich mich auf meinem Sessel zurück, sah sie einen Moment einfach nur an, während mein Herz zu splittern begann.
Ja, ich wusste es tat ihr leid. Und ich wusste auch, dass ich es verdient hatte, bei dem was ich tun wollte. Aber wenn sie sich schon deshalb gedemütigt gefühlt hatte, wie würde sie sich erst fühlen, wenn sie von der Liebe ihres Lebens vom Pferd geschubst und verletzt worden wäre. Ja, vermutlich hatte ich es verdient, aber das änderte nichts daran, dass ich stinksauer deswegen war. Zum einen weil es unseren Plan unnötig verzögerte. Zum anderen weil sie es hätte besser wissen müssen.
Der einzige der sie so gesehen hatte, war nämlich Andrew. Den Rest hatte ich gekonnt abgeschirmt gehabt. Niemand hat unseren Abgang gesehen, was ich ihr auch erklärt hätte, wenn sie nicht ausgeflippt worden wäre.
Eine Hand um meinen Krug gelegt hob ich ihn an meine Lippen und trank einen Schluck von dem Wein, den meine Mutter mitgebracht hatte. "Andrew kundschaftet jetzt die Gegend um das Ratsgebäude aus. Ich denke Noah ist dort irgendwo", sagte ich betont ruhig und schob eine Karte des Bereichs auf dem Tisch in ihre Richtung. Wenn sie was zu sagen hatte sollte sie es tun. Ich würde nicht in ihren Kopf eindringen, um es rauszubekommen.


#101 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Dyani Hastings, 23.01.2021 10:38 Diesen Beitrag zitieren

Eigentlich weiß ich nicht, was mich erwarten wird. Vielleicht will er mich auch gar nicht mehr sehen. Ja ... vielleicht sollte ich wieder gehen. Cady hat Unrecht damit, dass er darüber hinweg kommen wird. Wir beide haben zu viel getan ...
Gerade trete ich einen Schritt zurück, als ich seine leise Stimme vernehme. Sogleich setzt mein Herz aus. Ich zögere. Noch immer höre ich Cadys Worte. Ich will ja dran glauben... ich will es wirklich. Aber meine Hoffnung ist nicht sehr groß. Zumindest muss ich ihm sagen ... ja was? Dass es mir leid tut? Dass ich ihn nicht verletzen wollte?
Einen tiefen Atemzug nehmend, öffne ich die Tür, trete ein und schließe sie direkt hinter mir wieder. Doch ich bleibe dort stehen, suche Halt am Holz in meinem Rücken und bleibe auf Abstand. Ihn da sitzen zu sehen, ohne das übliche Lächeln, nicht dieses Leuchten wie bei der Hochzeit ... es zerreißt mich.
Sekunden vergehen, Herzschläge die Donnern und Blut das rauscht. Und ein Schmerz in meiner Brust, ein Drücken auf meiner Kehle, als würde jemand seine Hände darum schließen. Ich glaube ... gerade wäre es mir egal, was Chris mit mir tut oder sonst jemand. Ich würde mich in jede Klaue, in jedes Maul und jede Waffe werfen ... Es ist sehr lange her, dass mich etwas an diesen Rand getrieben hat.
Ohne es zu wollen, schießen mir Bilder meiner Anhöhe in den Sinn, doch ich schließe sie in mir ein. Denn ich bin erwachsen und muss zu den Dingen stehen, die ich getan habe. Also hebe ich den Kopf und sehe ihn direkt an.
Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob ich es ansprechen soll oder einfach wegen Cady und Noah reden soll.


#100 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Sebastian Hastings, 23.01.2021 07:45 Diesen Beitrag zitieren

Tief über ein paar Dokumente gebeugt die seit Wochen darauf warten abgearbeitet zu werden, versuche ich den Schock zu überwinden den ich gerade im Stall empfunden hatte. Nicht eine Sekunde hätte ich geglaubt, dass sie tatsächlich hier auftauchen würde. Gehofft ja. Aber daran geglaubt?
Der Schmerz darüber, dass sie überhaupt zu solchen Mitteln griff war stärker als der Schmerz über die Verletzung selbst. Damit konnte ich leben, selbst wenn sie zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt kam. Und ja. Ich hielt mein Element im Zaum, gerade weil ich ihre Schuldgefühle nicht spüren wollte, nicht wissen wollte was in ihr vorging. Sie war in Sicherheit. Das reichte mir für den Moment. Mit dem Rest würde ich mich beschäftigen, wenn alles andere geklärt war.
Gerade als mir bewusst wurde, dass ich schon eine gefühlte Ewigkeit auf den Kalender starrte, klopfte es und da ich sie dennoch spürte, verkrampfte ich mich sofort.
Klar, ich konnte mich ihr nicht entziehen. Das brachte ich einfach nicht übers Herz, aber die Enttäuschung saß tief, "Herein?", sagte ich dennoch halblaut und versuchte mich zu wappnen, während ich ein Pergament mit Steuern zur Hand nahm und so tat als würde ich es studieren.


#99 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Dyani Hastings, 22.01.2021 16:27 Diesen Beitrag zitieren

Cadys Versuche, mir die Schuldgefühle zu nehmen, sind lieb und dafür hat sie meine Zuneigung. Allerdings hilft es nicht. Sie sind da ... und so schnell werden sie sich nicht legen. Meine Worte sind ehrlich gemeint. Ich werde später wieder zu ihr gehen und versuchen, mit ihr zusammen noch einmal Noah zu erreichen. Irgendwie. Vielleicht kann ihre Liebe und meine ihn besser erreichen.
Aber jetzt muss ich ... zu Bash. Solange kann ich mich nicht konzentrieren.
So sehr ich zu ihm will, so sehr will ich es auch nicht und so laufe ich eher langsam zum Arbeitszimmer. Seine Wellen kann ich fühlen, wenn auch schwach. Warum? Sperrt er sich oder bin ich es selbst? Ich weiß es nicht.
Vor der Tür verharre ich, atme ein und aus, hilft aber nicht. So hebe ich die Hand und klopfe leise an, warte ob er mich sehen will, denn sicher weiß er, dass ich es bin. Entweder wird er mich hereinbitten oder nicht.


#98 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Sebastian Hastings, 21.12.2019 23:07 Diesen Beitrag zitieren

Mit einem kleinen Nicken sah ich zu Dy auf und ihr kurz noch nach, als sie verschwand. "Also...was denkst du wie schlimm ist es?", fragte Noah als Dy sicher außer Hörweite war, aber ich konnte nur mit den Schultern zucken. "Das weiß wohl nur Julie selbst und sie wird einen Teufel tun und andere Einweihen. Lucas ist lediglich aufgefallen, dass sie irgendwie neben der Spur ist und ihre Hände zittern. Das kann alles mögliche sein, aber ich denke das die schwarze Magie einfach zu viel für sie war...", gestand ich leise und sah in die Flammen.
Natürlich hatte ich nie sonderlich fiel für sie übrig gehabt, sie war vorlaut, arrogant und ziemlich böse. Aber niemand hatte so etwas verdient, außerdem hatte sie mein Leben gerettet. "Meinst du Lucas bekommt sie überredet? Ich meine sie wirkten zuletzt nicht grade wie ein Herz und eine Seele", sagte Noah und sah ebenfalls grimmig in die Flammen.
"Wenn nicht er wer dann?", fragte ich leise und lehnte mich auf meinen Stuhl zurück.


#97 RE: Arbeitszimmer
  Absender: Dyani Hastings, 21.12.2019 22:39 Diesen Beitrag zitieren

Nur hier zu sitzen und Schach zu spielen, zu albern und zu lachen hat mich unglaublich befreiter gemacht. Vergessen war für diese Zeit, wer Herrin des Hauses ist und vermutlich unten im Vorratsraum mit Felice weiter zählen sollte. Sicher hat sie alles fertig und ich bin nicht zurückgekommen wie versprochen. Ich habe es schlichtweg vergessen.
Als Bash irgendwann zurückkommt, müssen Stunden vergangen sein. Überrascht schaue ich auf, als ich seinen Kuss spüre und er sich ans Feuer setzt. Ich nicke Noah zu, was heißt: wir verschieben das, er ist sowieso am Verlieren, also ist ihm das ganz Recht. Noah erhebt sich und lässt sich bei Bash nieder.Auch ich stehe auf und gehe kurz zu den Beiden. Meinem Mann streiche ich sanft durchs Haar und danke ihm einfach."Danke dass du das so schnell getan hast. Du kannst mir gleich mehr erzählen, was du in der Stadt getan hast. Ich hole uns allen was zu trinken aus der Küche." Sicher, ich hätte jemanden rufen können, aber ich brauch das einfach. Deswegen mach ich mich auf den Weg zur Küche.


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